... bis zum "Spektakulus - Chandrayaan" vom 29. September - 03. Oktober 2017


Folgt dem Ruf von Chandrayaan ...

Es war der Tag der Wintersonnenwende. Die Sonne war bereits vor vielen Stunden untergegangen und Chandrayaan konnte noch immer nicht schlafen. Wie auch? Wenn die Sonne am höchsten stünde würde er das finale Duell fechten. Viele solcher kämpfe hatte er schon ausgetragen, ein Dolch, zwei Männer und viel Blut, zu viel Blut. Viele Männer hatte er so schon getötet, doch es war doch für etwas für das es sich lohnen würde. Er wollte die Stämme vereinen, Jahrhunderte lang hatten sie sich untereinander bekämpft, und wofür? Es war so eine Verschwendung von menschlichen Leben, Konflikte um Wälder, um Felder, um Tiere, um Bäche. Dabei gab es doch genug für alle…

Endlich war es Zeit in den Ring zu treten, eine Fläche aus Sand, umringt von einer Wand aus Männern. Seinen Dolch in der Hand sah er seinem Gegenüber ein letztes Mal in die Augen: „Wir müssen nicht kämpfen! Werdet Teil unserer Gemeinschaft! Werdet ein Teil von Aditya und wir können heute Abend gemeinsam feiern!“ Doch für ein Zurück war es zu spät, sie würden kämpfen und Chandrayaan würde siegen, das wusste er, das wusste der grimmige Mann der trotz der bitteren Kälte ihm gegenüber im Ring von Schweiß triefte.

Was Chandrayaan nicht wusste war, das auch er sterben und sein geliebtes Aditya nie in voller Pracht sehen würde.

Heute sind wir hier, in einem vereinten Aditya haben wir seit einhundert Jahren gelebt, es war nicht immer alles friedlich, es gab Konflikte, doch als Einheit fanden wir immer eine Lösung. Chandrayaan zu Dank, haben wir nun ein einziges Oberhaupt, einen Herrn uns als eins zusammenhält.

Doch nun ist alles anders, hunderte von Jahren war stets jeder Konflikt immer zwischen zwei Brüdern, zwischen zwei Familien, zwischen zwei Stämmen. Die Fremden kamen im Sommer in großen Schiffen. Sie sagen hier sein die Astrale Welt mit der unseren stark verwoben, sie sagen sie wollen uns eine Universität „schenken“. Als könnte man Menschen ein Geschenk aufzwingen. „Astralwelt“, „Magie“ und Solcherlei war uns unbekannt. Und ich wünschte so sei es noch, nichts als Leid bringt es. Und schon wieder Konflikte.

Die Fremden wollen unsere Grabhügel, jene mit dem Grab unseres Helden Chandrayaan, abtragen und ihre Universität auf dieser „magischen Quelle“ bauen. Wir haben keine Lösung gefunden, es wir ein Duell geben, zwischen mir, Adityas Stammesoberhaupt und dem Magus aus Intergelio. Möge Friede in unser Land zurückkehren